Ausgangssituation
Für die Stadt Krefeld lag ein Brandschutzbedarfsplan der Stadt Krefeld aus dem Jahr 2020 vor. Die Gefahrenlage im Hinblick auf Vegetationsbrände hatte sich in den vergangenen Jahren, insbesondere durch den Klimawandel, rasant verändert, sodass sich hieraus und aufgrund des Waldbrand-Erlasses des IM aus dem Jahr 2022 ein entsprechender Fortschreibungs- und Ergänzungsbedarf des bisherigen Brandschutzbedarfsplans herleiten ließ.
Aufgabenstellung
Konzeptionelle Planung der Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung in Krefeld
Lösungsansatz /-weg /-methodik
Es wurden Workshops mit unterschiedlichen Agierenden aus der Kommune (Feuerwehr, Forstverwaltung, Stadtverwaltung) durchgeführt. Orientierung gab dabei das Grundlagenpapier „Waldbrandvorbeugung und Waldbrandbekämpfung in Nordrhein-Westfalen“ des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen von 2022.
Im Rahmen der Workshops wurden verschiedene Vegetationsbrand-Szenarien behandelt sowie beispielhafte Ereignisse beschrieben, die sich unmittelbar auf das Gebiet der Stadt Krefeld auswirken würden.
Getroffene Maßnahmen
Die erarbeiteten Ziele wurden mit den vorhandenen Ressourcen abgeglichen. In diesem Zusammenhang erfolgte eine umfassende Analyse der bestehenden technischen Ausstattung sowie der personellen Qualifikationen und Kapazitäten.
Eine realistische Einschätzung der Lücken und Defizite bildete die Grundlage, um gezielt weitere Schritte einleiten zu können.
Ergebnisse / Erfolge / Feedback des Kunden
Für alle Beteiligten diente der Workshop im Waldgebiet nicht nur zum Informationsaustausch, sondern insbesondere auch zur gemeinsamen Betrachtung der Risiko- bzw. Waldstruktur vor Ort.