Rettungsdienstbedarfsplanung, Städte mit Berufsfeuerwehren

Fortschreibung der Rettungsdienstbedarfsplanung Stadt Krefeld

Ausgangssituation

Die Stadt Krefeld steht wie viele Kommunen vor der Herausforderung, eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig effiziente Notfallversorgung sicherzustellen.

Steigende Einsatzzahlen, sich wandelnde medizinische Anforderungen und die gesetzlichen Vorgaben des Landes NRW machten eine Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans erforderlich. Ziel war es, die Versorgung im Rettungsdienst zukunftssicher zu gestalten und die Einhaltung der vorgesehenen Hilfsfristen dauerhaft zu gewährleisten.


Vorgehensweise der Untersuchung

Gemeinsam mit der Feuerwehr Krefeld sollte Lülf+ den bestehenden Rettungsdienstbedarfsplan fachlich prüfen, weiterentwickeln und an aktuelle sowie zukünftige Anforderungen anpassen.

Zentrale Fragestellungen waren:

  • Wie kann die Einhaltung der Hilfsfrist flächendeckend gewährleistet werden?
  • Welche Maßnahmen verbessern die Effizienz und Qualität der rettungsdienstlichen Versorgung?
  • Wie lassen sich Ressourcen – Personal, Fahrzeuge, Standorte – bedarfsgerecht und zukunftsorientiert einsetzen?

Zentrale Erkenntnisse (komprimiert)

Lülf+ analysierte die bestehenden Strukturen und Prozesse des Krefelder Rettungsdienstes umfassend und entwickelte gemeinsam mit der Feuerwehr ein zukunftsfähiges, praxisnahes Konzept.

Zentrale Bausteine waren dabei:

  • Wie kann die Einhaltung der Hilfsfrist flächendeckend gewährleistet werden?
  • Welche Maßnahmen verbessern die Effizienz und Qualität der rettungsdienstlichen Versorgung?
  • Wie lassen sich Ressourcen – Personal, Fahrzeuge, Standorte – bedarfsgerecht und zukunftsorientiert einsetzen?

Damit nahm das Konzept bereits zentrale Inhalte der anstehenden Novellierung des Rettungsgesetzes NRW (RettG NRW) vorweg.


Empfohlene Maßnahmen (komprimiert)

  • Entwicklung eines mehrstufigen Konzepts zur strukturierten Einsatzdisposition
  • Einführung ergänzender Einsatzmittel zur Abdeckung spezieller Einsatzlagen
  • Überarbeitung und klare Definition von Rollen sowie Verantwortlichkeiten des eingesetzten Fachpersonals
  • Konzeption zusätzlicher spezieller Einsatzressourcen für besondere Bedarfslagen oder Patientengruppen

Durch den gemeinsamen Prozess der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplanes konnten wichtige Erkenntnisse und Ableitungen von Verbesserungen für die Zukunft gewonnen werden.


Ergebnisse der Organisationsuntersuchung

Mit dem neuen Rettungsdienstbedarfsplan schafft die Stadt Krefeld die Grundlage für eine effizientere und zukunftssichere Notfallversorgung.

Die Einführung innovativer Strukturen – von der gestuften Einsatzzuordnung bis hin zum Notfall-KTW – sorgt für bessere Ressourcennutzung, verkürzte Reaktionszeiten und verbesserte Versorgungsqualität.

Das Ergebnis: Ein modernes, belastbares Rettungskonzept, das den gesetzlichen Anforderungen ebenso gerecht wird wie den Bedürfnissen der Bürgerschaft.

Zeitraum: 2022-2024

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